Jugendbergwoche 2012
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Jugendbergwoche 2012


Die heurige Bergwoche brachte so einiges Neues mit sich. Wir„Betreuer“ übernahmen das erste Mal die Aufgabe, einer bunten Gruppe eine tolle Woche zu bescheren.
So geschah es dann auch, dass wir uns am Sonntag im strömenden Regen in Grieskirchen trafen und schon vor die 1. Herausforderung gestellt wurden: sollen wir wirklich eine Bergwoche triefend nass beginnen?!? Nach kurzer Zeit war klar, wir sind jung und abenteuerlustig, also nichts wie los.
Nachdem sich jeder mit Klettersachen ausgestattet hatte, ging die Fahrt auch schon los und die Hoffnung stieg, in Roßleithen besseres Wetter vorzufinden. Leider wurde uns dieser Wunsch nicht so ganz erfüllt, es regnete fast noch mehr (ging das überhaupt?!)
Etwas skeptisch wurden also Rucksäcke gepackt und der Regenmarsch begann. Nach ca. 2 Stunden und einigen motivierenden Worten kamen wir dann überglücklich bei der Dümlerhütte an und gönnten uns erstmal eine Runde Sauna im Trockenraum.
Mit offenen Armen wurden wir von den Hüttenleuten empfangen, die Lager eingeteilt und gleich mal das Gepäck schön regelmäßig über unser Territorium verteilt…sicher ist sicher, man weiß ja nie ;)

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Nachdem auch die folgenden Tage nie das vom Hüttenwirt versprochene Schönwetter brachten, füllten wir die Hütte mit Leben, machten erneut eine Regentour zur Roten Wand, bastelten und spielten eifrig. Langweilig wurde uns eigentlich nie. Schließlich war es am Mittwochnachmittag so weit und die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite. Wir nutzen das schöne Wetter um endlich Klettern zu gehen und um mit den Slacklines und Seilen den einen oder anderen waghalsigen Versuch zu starten. Am Baum blieb aber Gott sei Dank keiner kleben ;)

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Beim Nachtgeländespiel mit Fackeln konnten sich alle das Gelände, das mit Kuhfladen gespickt war, mal bei Finsternis zu Gemüte führen. Auch bei der Schnitzeljagd wurde so mancher an seine kreativen Grenzen gebracht (Zitat anonym: wie geht noch mal schnell ein Papierflieger??? )
Auch die Wanderung zum Toten Mann und zum Warschenek brachten manche an ihre Grenzen, vor allem weil uns der Wind und die kalten Temperaturen etwas überraschten, aber dafür war es abends in der Hütte umso gemütlicher.
Das Gelände um die Hütte bot uns viel Freiraum in jeglicher Hinsicht. Wir nützten diesen um 1,2,3-anschlagen zu spielen, die Kühe vom Hüttenwirt zu zählen oder um Material für die Steinschleudern zu sammeln.
Ein lauschiger Abend am Lagerfeuer, mit Gitarre und Gesang, sowie der bunte Abend mit der Siegerehrung boten uns eine gute Möglichkeit, um unsere (Lach-)bauchmuskeln so richtig zu kräftigen. Und viele von uns durften außerdem erfahren, wie schön es ist, in der Mitte zu stehen und besungen zu werden.

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Ein riesen Dankeschön an alle die dabei waren, ihr wart spitze!!!

weitere Bilder von Karin findet Ihr unter diesem Link!